Inklusion ist die Teilhabe behinderter Menschen in allen Lebensbereichen.

Das ist in der UN-Behindertenrechtskonvention festgehalten.

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist eine Vereinbarung der Vereinten Nationen.

Die Vereinbarung schützt die Rechte von allen Menschen mit Behinderung.

Die Länder und die Städte müssen dafür sorgen, dass alle Menschen mit Behinderung ihre Rechte bekommen.

 

Zu diesen Rechten gehören zum Beispiel:

  • Menschen mit Behinderung bestimmen in Politik und Verwaltung mit.
  • Menschen mit Behinderung sollen dort arbeiten können, wo alle anderen Menschen auch arbeiten.
  • Menschen mit Behinderung haben vor dem Gesetz die gleichen Rechte.
  • Menschen mit Behinderung haben das Recht, frei und sicher zu leben.
  • Menschen mit Behinderung dürfen ihre Meinung äußern.
  • Niemand darf wegen seiner Behinderung ausgeschlossen werden.

Damit diese Rechte auch überall beachtet werden, müssen die Städte und Gemeinden dieses gut planen. Solche Pläne heißen überall etwas anders. Manchmal heißen sie Inklusionsplan oder Teilhabeplan oder Aktionsplan.

Bei den Planungen arbeiten häufig Mitarbeiter aus den Städten und Gemeinden zusammen mit Experten und Menschen mit Behinderung.

Menschen mit Behinderungen sollen bei der Planung unbedingt mitarbeiten, da sie am besten wissen, was sie brauchen.

Durch die Planungen soll es Menschen mit Behinderung ermöglicht werden, überall dabei zu sein und mitmachen zu können. Folgende Themen müssen zum Beispiel beachtet werden: Bus- und Bahnfahren, Sport, Kino, Theater, Schwimmbad, Schule, Ausbildung und Arbeit, barrierefreies Wohnen und noch vieles mehr.

 

Inklusionsplanung in Ostwestfalen-Lippe

In folgenden Kreisen und Städten in Ostwestfalen-Lippe finden bereits Planungen zur Inklusion statt:

  • Stadt Bielefeld
  • Kreis Gütersloh
  • Kreis Herford
  • Stadt Herford
  • Stadt Paderborn
  • Stadt Minden

Ansprechpartner für die kommunalen Inklusionsplanungen OWL 

Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben möchte, dass auch in anderen Städten und Gemeinden Inklusionsplanungen stattfinden. Eine solche Planung benötigt eine gute Vorbereitung und kostet viel Kraft und Zeit. Damit die Städte und Gemeinden dies nicht alleine machen müssen, können sie sich die Unterstützung des Kompetenzzentrums hinzu holen. Die Mitarbeiter des Kompetenzzentrums haben sich die Inklusionsplanungen der anderen Städte angeschaut und dort mitgearbeitet. Sie können daher gut beurteilen, wie man eine solche Planung am besten beginnen kann.

Zu den Grundlagen für eine solche Planung hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) eine gute Arbeitshilfe veröffentlicht, die man hier (pdf-Datei Inklusive Gemeinwesen Planen) findet.