Rund 80 Teilnehmende hatten sich für diesen Abend angemeldet, um sich auf das kostenlose Angebot einzulassen, Kunst zu erleben, darüber mit anderen in den Austausch zu kommen, eine Führung in einfacher Sprache mitzumachen und sich mit Häppchen und Getränken zu stärken.
Das zweite, vom Verein Gemeinsam Wohnen organisierte und von der Aktion Mensch finanzierte, Inklusionsdinner hatte das Thema "Kultur" im Fokus und ging der Frage nach, wie inklusiv und vielfältig das Kunst- und Kulturangebot in der Stadt Bielefeld eigentlich aufgestellt ist. Gemeinsam mit dem Team der Kunsthalle Bielefeld, dem Kollektiv "Ästhetik der Vielen" und der Stiftung Ummeln entstand ein vielfältiger Abend, an dem fast im Vorbeigehen wichtige Impulse eingesammelt werden konnten, die nicht nur der Kunsthalle, sondern der gesamten Kulturplanung in Bielefeld, Hinweise zur Schaffung einer "Kultur der Vielfalt" liefern kann. Hierzu trugen nicht nur die zahlreichen Gespräche bei Speis und Trank, sondern auch die sechs Workshopgruppen bei, in denen genau diese Fragen gestellt und beantwortet wurden: Ist im Kultur- und Kunstangebot der Stadt für jeden etwas dabei? Sind alle überall willkommen? Was ist toll und was fehlt? Mit den Ergebnissen wird an verschiedenen Stellen weitergedacht werden. Aber neben all dem Hintergrund und Hintergründigem war es auch einfach ein schöner, gemütlicher Abend. Hier ein paar Impressionen:








Kollektiv "Ästhetik der Vielen" (Stephan Wieners (KSL.OWL), Jana Duda, Matthias Gräßlin und Nicole Zielke (beide Theaterwerkstatt Bethel)
Fotos: Paul Kordbarlag