Im Bereich der Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung gibt es viele Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler, die Ratsuchende unterstützen. Sie können ihre Adressen hier auf der Webseite hinterlegen, damit sie auch gefunden werden.
„Lotsen“ sind ehrenamtliche, gut ausgebildete Ansprechpartner für die Betroffenen. Sie informieren auf Augenhöhe über Möglichkeiten zu einer selbstbestimmten Lebensführung.

 

Es gibt EhrenamtlerInnen im Umfeld der Kompetenzzentren, die aus unterschiedlichen Zusammenhängen kommen: Aus der Selbsthilfe, von der Teilhabeberatungsstellen (EuTB) oder aus dem ehemaligen Lotsenprojekt "Lotsinnen und Lotsen für Menschen mit Behinderung" des Landessozialministeriums.

Die KSL bieten ihnen Vernetzungstreffen, bei denen sie sich über ihre Erfahrungen austauschen können und bei denen es Referate oder Workshops zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen gibt.

EhrenamlerInnen unterstützen Menschen mit Beeinträchtigung dabei, einen Weg durch den Dschungel von Behörden und Paragraphen zu finden. Für die Betroffenen kann es einfacher sein mit den ersten Fragen zu einem Menschen zu gehen, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie sie selbst, als sofort eine Beratungsstelle aufzusuchen. Die eigene Erfahrung mit Behinderung bzw. chronischer Erkrankung befähigt die EhrenamtlerInnen im Sinne von "Peer Support" ihr Wissen weiterzugeben. Sie kennen sich in sozialrechtlichen und psychosozialen Fragestellungen aus und wissen, wer bzw. welche Institution in ihrer Region für welche Fragestellung zuständig ist. Sie bieten keine Beratung an, sondern haben eine Art Lotsenfunktion.